Ostfriesische Tradition

Natürlich ist auch in Großefehn die Zeit nicht stehen geblieben. Doch haben sich die Bewohner der Gemeinde Vieles bewahrt, was sich in der „guten, alten Zeit“ bewährt hat. Zunächst geschah das, weil die hier lebenden Menschen sich moderne Errungenschaften schlichtweg nicht leisten konnten. Nun aber hält man bewusst an Überliefertem fest, um es für die Nachwelt zu erhalten. Das gilt für typische Gebäude ebenso wie für alte Handwerkstechniken, die andernorts längst „ausgestorben“ sind. Und auch die Lebensart der Fehntjer unterscheidet sich wohltuend von der in den hektischen und lärmenden Städten: Die Einladung „erstmal ’n Koppje Tee“ gibt die Gelassenheit und Beschaulichkeit in diesem Landstrich wieder und wird auch dann angenommen, wenn die Zeit noch so „drückt“ – ganz nach dem Wahlspruch: „Hast du es eilig, dann mach einen Umweg!“

Die Ostfriesen haben sich auch ihren „Nationalsport“ erhalten, das Boßeln. Es wird nicht nur von Freundes- oder Kollegenkreisen als geselliges Beisammensein praktiziert, sondern ist ein echter Leistungssport, in dem sogar Europameisterschaften ausgetragen werden. Schon in den Kinderschuhen trainieren die Fehntjer ihren Sport, den man bis ins hohe Alter ausüben kann.


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